© Hund ist Hund Mönchengladbach 2017

Das Team

Wir sind ehemalige Gassigänger des Tierheims Mönchengladbach. Viele Jahre lang haben wir zahlreiche dieser wundervollen Hunde kennen und lieben lernen dürfen. Wenn wir in all den Jahren etwas gelernt haben, dann ist es die Tatsache, dass es vielleicht gefährliche Hunde gibt, aber ganz sicher keine gefährliche Hunderasse.

Susanne van der

Weyden

Ich war auch viele Jahre lang Gassigeherin im hiesigen Tierheim. Dort kam ich auch zum ersten Mal mit Listenhunden in Berührung und habe schnell erfahren, dass es sich um ganz normale Hunde handelt. Für meinen damaligen Lieblingshund, „Gina“ eine Staff-Hündin,  habe ich auf dem Veterinäramt die Sachkunde abgelegt, damit ich sie ausführen durfte. Nach ihrer Vermittlung bin ich der Rasse treu geblieben, einmal Staff-immer Staff, und im Herbst 2009 durfte „Hope“ ein älteres Staff-Bull Mädchen bei mir einziehen. Leider war uns nur eine kurze gemeinsame Zeit vergönnt. Nach dem Tod von Hope habe ich es nicht lange ohne Hund ausgehalten. Natürlich habe ich wieder nach einem ältere Listi gesucht und gefunden. Mr. Bones zog im Mai 2010 bei mir ein. In meinem Haushalt leben außerdem  noch 3 Katzen. Alle 16 Pfoten verstehen sich bestens !!

Yvonne Devries

Ich bin ebenso wie der Rest des Teams ehemalige Gassigängerin des Tierheims Mönchengladbach. Als eben solche habe ich miterlebt, wie Ende 2000 nach dem Unglück in Hamburg das Tierheim plötzlich überquoll vor sogenannter „Kampfhunde“. Da mir die Rassen wenig sagten habe ich die „Medien- hetze“ aufmerksam verfolgt und erfahren, dass diese Hunde anscheinend blutrünstige Bestien sind, ungesicherte Waffen auf vier Pfoten etc. Im krassen Gegensatz dazu erlebte ich tagtäglich die „Bestien“ im Tierheim und stellte fest das Stafford, Bullterrier und Co. keinen Unterschied zu Labrador, Bobtail und anderen ausmachten. Diese Hunde waren einfach nur normal wie jeder andere auch. Ab dem Zeitpunkt begann ich mich mit seriöser Fachliteratur über diese tollen Hunde zu beschäftigen und entwickelte so durch den täglichen Umgang mit ihnen meine Liebe für diese tollen Rassen, speziell Bullies. Die seriöse Aufklärung über diese Hunde liegt mir seit Jahren am Herzen, deswegen mache ich bei Hund ist Hund mit.  

Boris Prigge

Ich bin ne kölsche Jong. Berufliche Gründe haben mich nach Mönchengladbach verschlagen. Ich habe selber keinen Hund, bin aber lange Gassigänger im Tierheim MG gewesen und engagiere mich auch sonst. So habe ich mit den Listenhunden Christel und Tyson aus dem Tierheim den Wesenstest gemacht. Seit einigen Jahren gehe ich nun mit Buddy (American Bulldogrüde) für eine Familie in MG täglich Gassi. In all den Jahren habe ich Listenhunde als sehr freundliche und ganz normale Hunde kennen und lieben gelernt. Deshalb mache ich bei Hund ist Hund mit.

Irene Venten

Ich lebe mit meinem Mann und unseren Tieren in Mönchengladbach. Wie alle anderen vom Orga-Team von Hund ist Hund, bin ich ehemalige Gassigängerin des Tierheims Mönchengladbach. 2008 zog unser Rotti-Rüde Skipper bei uns ein. Im Mai 2010 ist Stella unser Staffordshire- Bullterrier-Mädchen dazugekommen. Die beiden waren ein tolles Gespann und bewiesen jeden Tag aufs Neue, dass es eben nicht auf die Rasse ankommt :-) Leider mussten wir unseren Rotti 2015 gehen lassen. Außerdem sorgen bei uns daheim noch 3 Katzen und 2 Kaninchen für jede Menge Spaß.

Bodo Venten

Meine Frau Irene und ich sind mit Tieren aufgewachsen. Und so leben wir heute mit 2 Hunden, 3 Katzen und 2 Kaninchen in Mönchengladbach. Unsere beiden Hunde, Rotti-Rüde Skipper und Staff-Mädchen Stella, sind ein Traumpaar und mit allem und jedem verträglich. Bei unseren Gassigängen versuchen wir jeden Tag aufs Neue, die Menschen davon zu überzeugen, dass die beiden keine Monster, sondern ganz normale Hunde wie alle anderen sind.

Irma Pesch

Ich lebe mit meinem Mann, meinen zwei Töchtern, meinen zwei Hunden und meinen drei Katzen seit der Geburt in Mönchengladbach. Für mich waren immer alle Hunde gleich wertvoll und liebenswert. Ich habe mich der Gruppe angeschlossen, weil ich es mich ärgert, wie die Presse Sokas darstellt und naive Leser sich daraus ihr Urteil bilden ohne je mit den Hunden zu tun zu haben und dies auch nicht wollen. Meine Nicht-Sokas und ich gehen weiß Gott oft mit Sokas spazieren und haben noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Jeder Hund egal welche Rasse ist verträglich, so, wie sein Halter es ihm vorlebt.

Stefan Schmitz

Ich lebe mit meiner Frau, unserem Hund und unsere Katze in Mönchengladbach. Ich stamme aus einer Familie in der man keine Tiere mochte und es deshalb auch nie Tiere gab. Erst durch meine Frau kam ich zu Haustieren wie die Jungfrau zum Kind. Vor zehn Jahren haben wir dann den American Staffordshire-Mix Moses aus dem Tierheim Mönchengladbach übernommen. Wie jeder Listenhundhalter mussten wir einige Anstrengungen unternehmen, um ihn überhaupt halten zu dürfen, er war quasi der Hauptgrund das Haus, in dem wir jetzt leben, zu kaufen. Viele Menschen fragen, "Warum denn ausgerechnet diese Rasse?". Es war  Zufall oder Fügung oder wie immer man es nennen mag. Meine Frau hatte als Gassigängerin im Tierheim zuvor verschiedene Hunde betreut und immer auch ein weinendes Auge, wenn die Hunde gut vermittelt wurden. Um diesem Abschied nehmen ein Ende zu bereiten, bot sich natürlich der eigene Hund an. Da sie zu diesem Zeitpunkt Moses betreute, wurde er es. Wir brauchen ihn nicht um Minderwertig- keitskomplexe auszugleichen, nicht zur Abschreckung, nichts als Statussymbol, die Intention war einfach einem Hund ein Leben im Tierheim zu ersparen und ihm stattdessen ein liebevolles Zuhause zu geben.